
- Nebbiolo d'Alba DOC
- Nebbiolo 100%
- Spontangärung
- Mazeration und Gärung in offenen Stahl-Bottichen
- Malolaktische Gärung und Reifung in französischen Eichenfässern von 500 Litern
- Dieser Nebbiolo d'Alba Valmaggiore 2020 "sibi et paucis" reifte für weitere 4 Jahre in unserem Weinkeller nach seiner ersten offiziellen Präsentation im September 2022.
- Erster Jahrgang: 1994
- Weinberg in der Gemeinde Vezza d'Alba im Roero: Valmaggiore
- Alkoholgehalt: 13,5%
- Optimale Trinkreife: 2026 – 2036
VALMAGGIORE Nebbiolo d’Alba 2020
Verkostungsnotiz
Dieser harmonische Nebbiolo duftet nach roten Kirschen, Walderdbeeren, Johannisbeeren und Granatapfelsamen im perfekten Gleichgewicht mit herrlich schmeichelnden Tanninen.
Der majestätische Valmaggiore-Weinberg ‚zähmt‘ den Nebbiolo auf eine besondere Art und Weise.
Das Ergebnis ist ein unglaublich ausgewogener Wein, dessen seidige Tannine extrem lange im Mund nachwirken.
Insgesamt ein generöser, geradliniger und ausdrucksstarker Wein, mit feinen mineralischen Noten, die sich mit und mit affirmieren.
Bewertungen Jahrgang 2020
Gambero Rosso 2 bicchieri neri
Falstaff 92 Punkte
Vini Buoni 4 stars + 1 golden star
Vinous 93 points
VITAE 3+ viti
Wine Advocate 92 points
Wine Enthusiast 91 points
Wine Spectator 88 points
Wine&Spirits 93 points
Weinjahr 2020
2020 wird uns in Erinnerung bleiben als ein Jahr aufeinanderfolgender Hitze- und Kälteperioden. Das Jahr begann mit einem
milden, recht trockenen Winter und relativ wenigen wirklich kalten Tagen. Februar brachte ein wenig Schnee und Niederschlag,
wonach die Temperaturen gegen Ende des Monats anstiegen.
Bis Mitte März hielt das milde Wetter an. Angesichts der für die Jahreszeit ungewöhnlichen Wärme und Trockenheit mussten wir die Winterarbeit zügig beenden.
Ab Mitte März kühlte sich das Wetter deutlich ab und im April begann sich ein Wettermuster einzustellen, das fast die gesamte Vegetationsperiode über anhielt: 4-5 Sonnentage, gefolgt von 1-2 Regentagen. Dank unserer langjährigen Erfahrung konnten wir eventuelle Krankheiten erfolgreich in Schach halten.
Die Pflanzen blühten unter guten Bedingungen und brachten gesunde Früchte hervor. Ende Juli begann eine Hitzeperiode, deren Auswirkungen allerdings durch den Wechsel von Sonne und Regen sowie die aufgefüllten Grundwasserreserven gelindert wurden.
Das warme Wetter hielt bis September an, wonach eine Reihe von Gewittern die Region abkühlte. Die darauffolgenden Wetterbedingungen waren mit sonnigen Tagen und kühlen Nächten ideal. Die Früchte reiften gleichmäßig aus und die Lese ging leicht von der Hand.
Die Lese fand vom 1. bis 8. Oktober statt.