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LE VIGNE Barolo 2020

 

Verkostungsnotiz

Das außergewöhnliche Jahr 2020 hat einen mächtigen und zugleich raffinierten Wein hervorgebracht. Der Barolo Le Vigne 2020 präsentiert ein intensives Bouquet von schwarzen Früchten, Rosen und Veilchen mit einer Idee von Kolanuss und Graphit.

 

Am Gaumen treten die Aromen schwarzer und roter Früchte in den Vordergrund, getragen von wunderbar süßen, reifen Tanninen und einem extrem generösen, charaktervollen Finale.

 

Beim Trinken mag man sich fragen: „Ist dieser Wein schon reif genug?“. Nun, seine Balance und Trinkbarkeit sind für sein relativ junges Alter schon überraschend gut, und wer ihn mit Bedacht verkostet, wird die Tiefgründigkeit seiner Tannine und Struktur bemerken.

 

Die Tannine sind so reif und geschmeidig, dass sie fast im Wein zu verschwinden scheinen. Doch sie sind da – und sollten dem Wein über ein paar Jahrzehnte hinweg treu bleiben.

 

Bewertungen Jahrgang 2020
Jeb Dunnuck 94 points
Gardini Notes 99 points
Kerin O'Keefe 96 points 
James Suckling 96 points 
Vinous 94 points 
Wine Advocate 95 points
Wine Enthusiast 96 points  
Wine Spectator 95 points 

 

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Weinjahr 2020

2020 wird uns in Erinnerung bleiben als ein Jahr aufeinanderfolgender Hitze- und Kälteperioden, was sich eindeutig auch im Wein widerspiegelt. Das Jahr begann mit einem milden, recht trockenen Winter und relativ wenigen wirklich kalten Tagen.

 

Februar brachte ein wenig Schnee und Niederschlag, wonach die Temperaturen gegen Ende des Monats anstiegen. Bis Mitte März hielt das milde Wetter an. Angesichts der für die Jahreszeit ungewöhnlichen Wärme und Trockenheit mussten wir die Winterarbeit zügig beenden.

 

Ab Mitte März kühlte sich das Wetter deutlich ab und im April begann sich ein Wettermuster einzustellen, das fast die gesamte Vegetationsperiode über anhielt: 4-5 Sonnentage, gefolgt von1-2 Regentagen. Dies deckte den Wasserbedarf der Pflanzen, verkomplizierte jedoch die Behandlung der Reben, da es in der Region zu zahlreichen Peronospora-Infektionen kam. Dank Lucas langjähriger Erfahrung konnten wir die Krankheit jedoch erfolgreich in Schach halten. Die Pflanzen blühten unter guten Bedingungen und brachten gesunde Früchte hervor.

 

Ende Juli begann eine Hitzeperiode, deren Auswirkungen allerdings durch den Wechsel von Sonne und Regen sowie die aufgefüllten Grundwasserreserven gelindert wurden. Das warme Wetter hielt bis September an, wonach eine Reihe von Gewittern die Region abkühlte. Die darauffolgenden Wetterbedingungen waren mit sonnigen Tagen und kühlen Nächten ideal.

 

Die Früchte reiften gleichmäßig aus und die Lese ging leicht von der Hand.

 

Die Lese fand vom 8. – 13. Oktober statt.

 

Jahrgang

 

sibi et paucis

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